Charttool: TradingView

TradingView bietet hochwertige und anpassbare Charts für eine Vielzahl von Finanzinstrumenten, darunter Aktien, Kryptowährungen, Forex, Rohstoffe und Indizes. Eine breite Palette von technischen Indikatoren und Zeichenwerkzeugen hilft Tradern, Marktbewegungen zu analysieren und Handelssignale zu erkennen. Mein Eindruck ist, dass es sich bei TradingView um eines der beliebstes Chartwerkzeuge auf dem Markt handelt. 

Ich nutze TradingView, um einen schnellen Überblick über die Kursentwicklung zu erhalten. Das Einzeichnen von Trendlinien und Widerständen sowie die Nutzung gleitender Durchschnitte helfen mir, die wichtigsten Bewegungen zu erkennen. Für meine Bedürfnisse ist somit die kostenfreie Version völlig ausreichend. Als ich noch Aktien gehandelt habe, waren die dauernden Werbeeinblendungen nervig und ich hatte ein kostenpflichtiges Abo.

 

Mithilfe von TradingView verschaffe ich mir auch einen umfassenden Überblick über die Finanzmärkte. Dabei verfolge ich nicht nur die Entwicklung der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100, sondern analysiere auch wichtige Währungspaare wie Euro/Dollar, die Anleihenmärkte in den USA und Europa (Zinsen der 1- und 10-Jährigen), die Edelmetalle Gold und Silber (in Dollar und Euro), die Kryptowährung Bitcoin, den Ölpreis sowie den Volatilitätsindex VIX für den S&P 500.  

Ich nutze TradingView nicht nur, um mir einen Überblick über die einzelnen Märkte zu verschaffen, sondern vor allem, um die Zusammenhänge zwischen ihnen zu verstehen. Die Wechselwirkungen zwischen Aktien, Anleihen, Gold, Bitcoin und Öl sind oft entscheidend für die Kursentwicklung. So kann ich beispielsweise beobachten, wie steigende Zinsen die Aktienmärkte belasten oder wie sich Gold und Bitcoin in unsicheren Zeiten als "sicherer Hafen" verhält.

(Februar 2025)

Onvista

Onvista ist ein Finanzportal, das eine breite Palette an Informationen, Tools und Analysen bietet,  um Nutzern bei ihren Anlageentscheidungen zu unterstützen. 

Es bietet aktuelle Börsenkurse, Nachrichten und Analysen zu Aktien, Fonds und anderen Finanzinstrumenten. Nutzer finden hier Charting-Tools, einen Aktien-Screener, Portfolio-Verwaltung, Musterdepots und Rechner für ihre finanzielle Planung. Zudem gibt es eine Community zum Austausch und Informationen in Ratgebern, Videos und einem Lexikon. 

Onvista habe ich früher zu Zeiten der Investition in Einzelaktien wesentlich intensiver genutzt. Heute nutze ich dort hauptsächlich die Musterdepot-Funktion, um dort meine Depots nachzubilden. Es ist immer noch der schnellste Weg, mir die aktuellen Werte und Entwicklung meiner Depots anzuschauen. 

 

Es kommt selten vor, aber hin und wieder nutze ich für Fonds noch die Chartfunktion bei Onvista. Bei TradingView sind die Fonds nur schwer zu finden oder nur mit einer kurzen Historie verfügbar. Bei CAPInside reicht mir hin und wieder die Chartfunktion nicht aus. Da greife ich dann auf die abgespeckte Version von Tradeview bei Onvista zurück. 

Alternativen zu Onvista wären, ariva.de, wallstreet-Online.de, finanzen.net, Finanztreff.de oder finanzen100.de

(Februar 2025)

ETF-Screener: extraETF, justETF

extraETF und justETF sind Plattformen, die Anlegern helfen, sich im ETF-Umfeld zurechtzufinden. Dort werden eine Vielzahl von Werkzeugen und Informationen angeboten, um Investmententscheidungen zu unterstützen. Im Zentrum steht sicherlich die Suchfunktion mit verschiedenen Filtern, um passende ETFs nach verschiedenen Kriterien zu finden, wie z.B. Kosten, Performance, Branche oder Anlageschwerpunkt. 

Während bei justETF für ETF-Einsteiger auf ihrer Webseite im Bereich "Acedemy" Informationen zur Verfügung stehen, bietet extraETF zwei Sondermagazine an.

Aus Gründen der Transparenz möchte ich darauf hinweisen, dass Jannes Lorenzen inzwischen Geschäftsführer bei justETF ist. Sein Videokurs hatte er seiner vorigen Karriere als Content Creator im Finanzbereich erstellt. 

Seit meiner Entscheidung Mitte 2023, auf Einzelaktien zu verzichten, habe ich auch meine ETF-Strategie neu ausgerichtet. Themen- und Branchen-ETFs gehören seitdem der Vergangenheit an. Stattdessen konzentriere ich mich ausschließlich auf breit diversifizierte ETFs und ETF-Portfolios, die den MSCI World Index oder ähnliche globale Aktienindizes abbilden. Länder-/Regionen-ETFs, Sektor-ETFs und Faktor-ETFs nutze ich nur noch zu Analysezwecken, um Marktentwicklungen und Trends besser einschätzen zu können.

War vor Mitte 2023 extraETF von Markus Jordans und seinem Team mein Favorit hinsichtlich Plattform und Informationen, fühle ich mich jetzt eher bei justETF zu Hause. Das hängt aber auch mit dem neuen Geschäftsführer bei justETF zusammen, der näher bei meiner Anlagestrategie ist. So folge ich bei YouTube auch justETF und nicht mehr extraETF. Geblieben ist aber das Extra-Magazin, dass sich hier im Hause großer Beliebtheit erfreut. 

Zu sagen ist noch, dass extraETF von der Isarvest GmbH verantwortet wird und damit zu mindestens gesellschaftsrechtlich unabhängig ist, während die justETF GmbH im Besitz von der Scalable GmbH ist.

FondsScreener: CAPinside, CityWire, FondsWeb

FondsScreener sind Online-Plattformen, die sich an Fonds--Investoren richtet. Sie bieten eine Vielzahl von Funktionen und Tools, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zugeschnitten sind. Ich selbst nutze folgende FondsScreener:

CAPinside

CityWire

FondsWeb

Die FondsScreener verfügen jeweils über eine umfangreiche Datenbank mit detaillierten Informationen zu Investmentfonds, aber auch ETFs. Es können verschiedene Fonds und ETFs miteinander vergleichen werden. Auch finde ich hier eine Vielzahl von Kennzahlen zu jedem Fonds, wie z.B. Performance, Kosten, Risiko und Rating und wichtigen Dokumente zu den Fonds und ETFs. CityWire und FondsWeb sehe ich hier im Vorteil, weil alle Informationen auf einem Blick zu sehen sind.

Seit meiner Umstellung auf ETFs und Fonds Mitte 2023 ist CAPinside zu meinem wichtigsten Werkzeug für die tägliche Vermögensverwaltung geworden. Wenn ich auf einen interessanten Fonds stoße, ist CAPinside meine erste Anlaufstelle für wichtige Informationen. Der direkte Peergroup-Vergleich und die übersichtlichen Risiko-Rendite-Charts helfen mir enorm bei der Bewertung. Potenzielle Kandidaten wandern dann auf meine thematisch sortierten Vergleichslisten, die ich als Watchlisten nutze. Besonders wertvoll finde ich auch die Möglichkeit, eigene Portfolios zu simulieren und deren Performance sowie Volatilität zu analysieren.

(Juli 2025)

Morningstar

Morningstar ist in der Finanzwelt für das "Morningstar Rating" (Sterne-Rating) für Investmentfonds bekannt. Dieses Rating-System bewertet Fonds anhand ihrer historischen Rendite und ihres Risikos und dient vielen Anlegern als Orientierungshilfe bei der Auswahl von Fonds.

Ich nutze insbesondere den Abschnitt "Portfolio", um den Charakter von Fonds einschätzen zu können: Klassifizierung in "Small-, Mid-, Large-Cap", "Value, Growth", Verteilung in Region und Länder, Sektoraufteilung, Faktor-Profil und Kennzahlen

Literatur

Es mag zwar auf den ersten Blick leichter zu sein, sich auf YouTube ein paar Beiträge anzusehen, einige Beiträge in einem Finanzblog zu lesen oder einige Podcasts anzuhören, aber ein gutes Buch ist für den strukturierten Wissenserwerb durch nichts zu ersetzen.

Jetzt würde ich mich nicht als Leseratte bezeichnen, aber hin und wieder lese ich ganz gerne ein Buch. Insbesondere dann, wenn es mir aus meinem Umfeld empfohlen wird.

Bücher, die ich nicht zu meiner Anlagestrategie passen oder die für mich keinen Mehrwert haben, werden wieder verkauft. So ist es dann auch nicht verwunderlich, wenn es am Ende nur ein paar Finanzbücher ins Regal schaffen und dort auch bleiben. "Überlebt" haben u.a.  folgende Bücher. Die Reihenfolge der Abschnitte ist bewusst so gewählt, die Bücher sollten von Abschnitt zu Abschnitt gelesen werden:

1.

Die Vermögensanlage ist nur Mittel zum Zweck. Vorher sollte geklärt werden, wie die  Vermögensanlage dazu dienen kann, seine Ziele zu erreichen und wie ich dabei vorgehen sollte ? Danach kommt erst die Frage, was zu tun ist:

Über Geld nachdenken (Nikolaus Braun)

2.

Auch wenn im Buch "Über Geld nachdenken" bereits grundlegende Vermögensanlagestrategien angesprochen werden, vielleicht besteht das Interesse, das Wissen über die Vermögensanlage zu vertiefen:

Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens (John C. Boogle)

Die Revolution der Geldanlage (Gottfried Heller)

Erfolgreich wissenschaftlich Investieren (Andreas Beck)

3.

Der nächste Schritt wäre dann, das richtige Mindset für die Vermögensanlage zu entwickeln und sich mit den psychologischen Besonderheiten zu beschäftigen:

Kapitalstärke (Robert Velten)

Über die Psychologie des Geldes (Morgan Housel)

Die Kunst, über Geld nachzudenken (André Kostolany)

4.

Bücher über die Investition in Einzelaktien führe ich bewusst nicht auf. Mit der Investition in Einzelaktien war ich nur mäßig erfolgreich. Ich wäre somit auch der falsche Ansprechpartner.

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